Eine Seite für Hildburghausen

Amthor, Eduard Gottlieb


Eduard Gottlieb Amthor

 

·         * 17.07.1820, Themar

·         † 03.07.1884, Gera 

Theologe, Orientalist, Wirtschaftspädagoge, Schriftsteller 

Der Sohn eines Themarer Diakons studiert in Leipzig Theologie und Orientalistik und promoviert. Literarisch wird er von dem Dichtergelehrten Friedrich Rückert beeinflusst. Reisen nach England (Begegnung mit Prinz Albert, seit 1857 Prinzgemahl der Königin Victoria von Großbritannien und Irland) und Frankreich (Kontakt mit König Louis Philipp), um eine Studienreise nach dem Orient vorzubereiten, die jedoch nicht zustande kommt. Er kehrt nach Coburg zurück und ist später in Leipzig als Bibliothekar und Verfasser vieler Übersetzungen aus dem Englischen tätig. Aus dem 1848 von seinem Vater, Dr. Eugen Amthor, gegründeten und bis 1853 geleiteten Englischen Institut in Hildburghausen entsteht die Eduard Amthorsche Kaufmanns- und Fabrikantenschule (theoretische und kaufmännische Disziplinen, Vermittlung der Gabelsbergerschen Stenographie). Zur Einführung der Schüler in die „Comtoirwissenschaften“ wird ein offenes Geschäft unter der Firmenbezeichnung Amthor & Co. eingerichtet. Durchschnittliche Schülerzahl 30, ab 1850 eine technisch-merkantilische (technisch-kaufmännische) Vorschule für Jungen von 10 – 13 Jahren aus mittelständischen Familien. A. ist Mitarbeiter Joseph Meyers am Bibliographischen Institut. Er bearbeitet für Meyer das Ortslexicon der Vereinigten Staaten Nordamerikas in 2 Bänden. Die Schule wird am 1. Mai 1854 nach Gera verlegt und etabliert sich dort als eine der erfolgreichsten und finanziell ertragreichsten deutschen kaufmännischen Hochschulen und Handelsakademien. Edition kaufmännischer Zeitschriften. 1866 Gründung einer Verlagsbuchhandlung (Reisewerke, Schulatlanten).

 

Drum links, zwei drei!

Drum links, zwei drei!

Wo dein Platz, Genosse, ist!

Reih dich ein in die Arbeitereinheitsfront,

weil du auch ein Arbeiter bist.“

Die Fernsehnachrichten vom 24. April 2018 hat doch sicherlich den ergreisten und nicht mehr so deutlich sehenden Kämpfer der ostdeutschen Einheitsparteifront ideologisch Mut gemacht. Ihm wird sicherlich wieder warm um die Kampfesbrust. Und mutig stehen sie in Eisenach in der ersten Reihe hinter einem nicht billigen Agitationstransparent und schauen trutzig in die Kameras, richtig heldenhaft. Der Anführer der links-links-grünen Landesregierung, der tapfere Bodo, der die Nachfolgepartei der SED salonfähig machen will. Und neben ihm Wolfgang Tiefensee, der Wirtschaftsminister, aus der anderen Arbeiterpartei, die ihre Mitglieder ebenfalls mit Genosse anspricht.

Opel ist nicht mehr zu retten, das erklärten Analysten schon vor Jahren sehr deutlich. Was kommt? Der tapfere Bodo wird sich wieder - wie vor reichlich 25 Jahren in den Hungerstreik begeben und tapfer in die Kameras schauen. Und er weiß, die Schuld an diesem Desaster tragen immer die anderen.

Übrigens, kein Mitglied dieser linken Landesregierung fährt Opel. Große Wagen von BMW, AUDI und BENZ sind es. Bodo leistet sich ein Kabinettstückchen:

BMW 750 Ld x Drive, ein Diesel mit einem Kohlendioxidausstoß von 169 g/km mit mickrigen 400 PS. Eine richtige Dreckschleuder. Übrigens von 100 Dienstwagen der Ministerien sind nur 16 von Opel. Ein Schelm ist, wer daraus ableitet, dass die Landesregierung kein Vertrauen in Opel hat.
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