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Gedicht Ludwig Köhler


Ludwig Köhler

 

Ludwig Köhler, dem Dichter der „Volkesfreiheit“ und der „Volkesehre“, widmen seine Freunde, Dr. Friedrich Hofmann und Ludwig Westrum, im „Weihnachtsbaum von 1862“ ein Gedicht, in dem er gepriesen wird.

 

Du hast der Dichtung immergrüne Kränze

Zu Deines Volkes Stolz und Lust gewunden.

Und wie der Dienst der Freiheit heilig Dir,

So war Dir heilig stets der Dienst des Schönen.

In beider Dienst warst Du ein Priester, der

Zum Volk geredet in der Götter Sprache.

Und wie der Alltag unerbittlich auch

Sich eingedrängt in seiner Sorgenfülle

In Deines stille Werkstatt, - nie

Entweihtest einen ein’gen Augenblick

Mit einem einz’gen Worte Du den Tempel

Der Volkesfreiheit und der Volkesehre,

Dem der Beruf des Herzens Dich geweiht.

Nie hat die Noth, die bitterste, vermocht,

Den Geist zu beugen in den Dienst der Macht.

Des Volkes Undank selbst – Du zogst ihn vor

Dem Glück, das aus der Fürstengnade lächelt.

Du warst als Dichter stets ein deutscher Mann,

Und nur im Mann verehren wir den Dichter.

 

Drum links, zwei drei!

Drum links, zwei drei!

Wo dein Platz, Genosse, ist!

Reih dich ein in die Arbeitereinheitsfront,

weil du auch ein Arbeiter bist.“

Die Fernsehnachrichten vom 24. April 2018 hat doch sicherlich den ergreisten und nicht mehr so deutlich sehenden Kämpfer der ostdeutschen Einheitsparteifront ideologisch Mut gemacht. Ihm wird sicherlich wieder warm um die Kampfesbrust. Und mutig stehen sie in Eisenach in der ersten Reihe hinter einem nicht billigen Agitationstransparent und schauen trutzig in die Kameras, richtig heldenhaft. Der Anführer der links-links-grünen Landesregierung, der tapfere Bodo, der die Nachfolgepartei der SED salonfähig machen will. Und neben ihm Wolfgang Tiefensee, der Wirtschaftsminister, aus der anderen Arbeiterpartei, die ihre Mitglieder ebenfalls mit Genosse anspricht.

Opel ist nicht mehr zu retten, das erklärten Analysten schon vor Jahren sehr deutlich. Was kommt? Der tapfere Bodo wird sich wieder - wie vor reichlich 25 Jahren in den Hungerstreik begeben und tapfer in die Kameras schauen. Und er weiß, die Schuld an diesem Desaster tragen immer die anderen.

Übrigens, kein Mitglied dieser linken Landesregierung fährt Opel. Große Wagen von BMW, AUDI und BENZ sind es. Bodo leistet sich ein Kabinettstückchen:

BMW 750 Ld x Drive, ein Diesel mit einem Kohlendioxidausstoß von 169 g/km mit mickrigen 400 PS. Eine richtige Dreckschleuder. Übrigens von 100 Dienstwagen der Ministerien sind nur 16 von Opel. Ein Schelm ist, wer daraus ableitet, dass die Landesregierung kein Vertrauen in Opel hat.
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