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Gemüsesuppe


               Was der Bauer nicht kennt,
               das frisst er nicht.

               Würde der Städter kennen, was er frisst –

               er würde umgehend Bauer werden.
 

Auf Reisen und beim Essen anderswo ist HJS neugierig auch auf fremde Gerichte, zu Hause genießt er eine mehr oder weniger moderne Hausmannskost. Das gefällt ihm und auch seiner Familie. 

Erfahrungsgemäß sind Zutaten bei klaren Gemüsesuppen je nach Jahreszeit austauschbar, nach Angebot beim Gemüsehändler, dem Ertrag im Garten oder nach Geschmacksrichtung. Interessant sind immer Zucchini, junge Erbsenschoten, Fenchel, Spargel (weiß oder grün), Schwarzwurzel, auch Weißkraut und Wirsing. Der Geschmack variiert, jeder kann seine eigenen Erfahrungen mit Gemüsesuppen sammeln. Mit frischen ausgewogenen Gartenkräutern muss nicht gespart werden. Die Beilage von Nudeln oder Spätzle sagen manchem Feinschmecker zu. Manche Gerichte kocht HJS auch in größeren Mengen, er portioniert einen Teil und friert ihn ein. Manchmal fehlt nämlich auch Rentnern die Zeit zum Kochen.  

Kochen und Beruf hat HJS immer voneinander getrennt, denn eine seiner Maximen ist: Ich lebe von guter Suppe, nicht aber von schöner Sprache.“ Um ehrlich zu sein: Zu einem Dichter hätte es bei ihm ohnehin nicht gereicht.


Zutaten für 6 Personen

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500 g    Suppenfleisch (Rindfleisch, aber auch mit xxSchwein … gemischt)

 2 l    Wasser

100 – 150 g    Möhren

150 g    Sellerie

100 g    Bohnen

300 g    Kartoffeln (festkochend)

1    Brokkoli (kleiner Kopf)

1    Kohlrabi
 
     Gemüse (weiteres nach Jahreszeit und xxAngebot)
2    Zwiebeln (mittlere Größe)

Gewürze/Kräuter:    Salz, Pfeffer (gemahlen, weiß), Liebstöckel, xxMuskat, Kümmel (gemahlen), Petersilie, xxSchnittlauch, Lauch von Frühlingszwiebeln

 

Zubereitung

1.    Möhren, Sellerie, Kartoffeln, Kohlrabi und Porree werden geschält bzw. geputzt und scheiben- oder würfelförmig (ca. 1 cm) geschnitten und in die Brühe gegeben, nach ca. 15 min kommt das andere Gemüse hinzu, und man lässt alles ca. 30 min köcheln.

2.    Kurz vor Ende des Garens wird mit Salz, Pfeffer, Muskat, nach Geschmack auch mit Kümmel gewürzt. Das in kleine Würfel oder mit Zwiebeln geröstete Suppenfleisch wird in die Suppe eingerührt.

3.    Inzwischen werden in einer Pfanne ein oder zwei mittlere Zwiebeln (möglichst rote) angebraten, die beim Anrichten auf die Suppe gegeben werden, auch Petersilie, Dill oder Fenchelblätter passen dazu.  

 Tipps

-                  Wenn die Gemüsesuppe nicht ganz fleischlos bleiben soll, kann auch 150 – 200 g in Streifen geschnittener gekochter Schinken beigegeben werden, wegen der Röststoffe auch leicht angebraten. 

-                  Die Beigabe von möglichst leicht geräucherten Bock-, Siede- bzw. Fleischwürsten oder von Rauchfleisch (Geselchtes), Gretelfleisch (Wellfleisch) … vor dem Anrichten mundet manchem besonders gut, nicht nur, wenn man körperlich schwer zu arbeiten hat. Gerne verarbeitet HJS das Fleisch der Brühe. Die „guten“ Stücke schneidet er kurz, sortiert aus und röstet sie mit einer klein geschnittenen Zwiebel bei mittlerer Hitze in einer Pfanne. Wenige Minuten vor dem Anrichten gibt man das Fleisch-Zwiebel-Gemisch hinzu. Die Röstaromen machen die Gemüsesuppe noch köstlicher. Das Dazugeben von leicht gerösteten möglichst roten Zwiebeln bei einer fleischlosen Gemüsesuppe ist ebenfalls nicht nur Dekoration. 

-        Wer für eine solche Suppe noch Nudeln oder Spätzle beifügen will, soll es tun. Die Teigwaren werden in einem Töpfchen gegart und erst vor dem Anrichten der Suppe beigemischt oder auf dem Teller ausgebreitet und die Suppe kommt darüber, denn sie sollte klar bleiben. Außerdem wird vermieden, dass man sich beim Mitkochen in der Nudelmenge „vergreift“, bei der zuletzt nur Pampe herauskommt. 

-        Der Fenchel mit seinen ätherischen Ölen aromatisiert beträchtlich, er sollte nur dosiert beigeben werden. Andererseits beugt er Blähungen und dem Völlegefühl vor, die bei Gemüsesuppen recht schnell unangenehm wirken können. 

-        Der Leser ahnt es schon: So wird aus einem geplanten Vorsüppchen ein attraktives Hauptgericht.

 

Das revolutionärste Buch, das wir besitzen, das Neue Testament, ist nicht erschöpft.
(Carl Friedrich von Weizsäcker
1912 – 2007
deutscher Physiker, Philosoph und Friedensforscher)
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