Eine Seite für Hildburghausen

Heymann, Wolfgang Armin

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Wolfgang Armin Heymann

 

* 20.11.1921, Leipzig

† 30.09.1993, Hildburghausen


 

Das „Tenhaeff-Quartett“ (Hildburghäuser Kulturbund-Orchester) um 1950.
Von links nach rechts: Hans Tenhaeff (Apotheker), Wolfgang Heymann (Vermessungstechniker), Kurt Schrader (Finanzrat), Edwin Schramm (Militärmusiker, Musiklehrer)

 


Vermessungsingenieur, Violinist

Wolfgang Heymann erhält bereits mit fünf Jahren ersten Violinunterricht beim Leiter der Sonneberger Stadtkapelle, Musikdirektor Willy Horn. Seine Eltern, der Anatomiemaler und des Klavierspiels kundige Erich Heymann (* 1897 – † 1957) und dessen Ehefrau Martha, geb. Schubert (* 1897 – † 1961), Tochter eines Puppenfabrikanten aus Sonneberg, fördern die musikalische Bildung ihres einzigen Kindes über alle Maßen. Hausmusik hat in der Familie Erich Heymann einen außerordentlich hohen Stellenwert. Auch von mütterlicher Seite wird Wolfgang ein Teil seiner Musikalität vererbt. Seine Tante Mathilde Bauß, geb. Schubert (* 1899), ist nebenberuflich Organistin in Sonneberg gewesen.

In den ersten Jahren des Zweiten Weltkriegs studiert Wolfgang Heymann Vermessungswesen in Berlin. Der Kriegsdienst bleibt ihm nicht erspart, er wird nach dem Studium zur Wehrmacht eingezogen. Nach dem Krieg nimmt er seinen Wohnsitz in Hildburghausen. Wolfgang Heymann spielt in seiner Jugend im Sonneberger Kulturorchester. In Hildburghausen findet er schnell Musikfreunde, die wie er, besonders die Kammermusik lieben, und bald erfährt er im Streichquartett des Apothekers Hans Tenhaeff und in anderen Kammermusikgruppen als Violinist hohe Anerkennung. Er ist zusammen mit Otto Himmelreich und dem Unternehmer und Kulturreferenten Robert Klopf Initiator der Gründung des so genannten Kulturbund-Orchesters Hildburghausen, in dem er als 1. Geiger gewirkt hat.

Überdies ist er als Philatelist und Numismatiker im Kulturbund der DDR engagiert tätig, so ist er Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Philatelie des DDR-Kulturbundes (ca. 100 Mitglieder), aber auch als Exponatgestalter. Nach den Querelen um die Schenkung des Briefmarkenschöpfers Prof. Karl Seizinger an seine Vaterstadt Hildburghausen legt er seine Funktion nieder. Zudem ist er ein Initiator des Buches „Das Rätsel der Madame Royale“ von Friedrich Ernst Prinz von Sachsen-Altenburg (Mitarbeit: Marianne Eichhorn)

Im Jahre 1945 heiratet er Theresia, geb. Wollner (* 1924 – † 2002), Tochter des Müllermeisters Karl Wollner und dessen Ehefrau, der OP-Schwester Maria, geb. Hoffmann. 1945 wird die Familie Wollner aus Znaim in Mähren vertrieben. In der Jugend singt Theresia im Kirchenchor in Znaim und ihre Mutter wirkt im gleichen Chor als Solosängerin. Aus Wolfgang Heymanns Ehe sind zwei Töchter hervorgegangen. Gudrun (* 1947) hat bei Konzertmeister Joachim Locker Violinunterricht erhalten. Ihr erster Beruf ist medizinisch-technische Assistentin. Sie bildet sich in einem zweiten Beruf zur Dipl.-Ingenieurin für Milchwirtschaft. Verheiratet ist sie mit dem Hildburghäuser Bauingenieur Manfred Martin. Dagmar (* 1951), die jüngere Tochter von Wolfgang und Theresia Heymann, ist Lehrerin für behinderte Kinder. 

Ingward Ullrich und Hans-Jürgen Salier

Drum links, zwei drei!

Drum links, zwei drei!

Wo dein Platz, Genosse, ist!

Reih dich ein in die Arbeitereinheitsfront,

weil du auch ein Arbeiter bist.“

Die Fernsehnachrichten vom 24. April 2018 hat doch sicherlich den ergreisten und nicht mehr so deutlich sehenden Kämpfer der ostdeutschen Einheitsparteifront ideologisch Mut gemacht. Ihm wird sicherlich wieder warm um die Kampfesbrust. Und mutig stehen sie in Eisenach in der ersten Reihe hinter einem nicht billigen Agitationstransparent und schauen trutzig in die Kameras, richtig heldenhaft. Der Anführer der links-links-grünen Landesregierung, der tapfere Bodo, der die Nachfolgepartei der SED salonfähig machen will. Und neben ihm Wolfgang Tiefensee, der Wirtschaftsminister, aus der anderen Arbeiterpartei, die ihre Mitglieder ebenfalls mit Genosse anspricht.

Opel ist nicht mehr zu retten, das erklärten Analysten schon vor Jahren sehr deutlich. Was kommt? Der tapfere Bodo wird sich wieder - wie vor reichlich 25 Jahren in den Hungerstreik begeben und tapfer in die Kameras schauen. Und er weiß, die Schuld an diesem Desaster tragen immer die anderen.

Übrigens, kein Mitglied dieser linken Landesregierung fährt Opel. Große Wagen von BMW, AUDI und BENZ sind es. Bodo leistet sich ein Kabinettstückchen:

BMW 750 Ld x Drive, ein Diesel mit einem Kohlendioxidausstoß von 169 g/km mit mickrigen 400 PS. Eine richtige Dreckschleuder. Übrigens von 100 Dienstwagen der Ministerien sind nur 16 von Opel. Ein Schelm ist, wer daraus ableitet, dass die Landesregierung kein Vertrauen in Opel hat.
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