Eine Seite für Hildburghausen

Lomler, Friedrich Wilhelm

Friedrich Wilhelm Lomler (Dr. theol.)

 

·         * 01.10.1774, Ernstthal (Sachsen-Hildburghausen,

                          heute: Einheitsgemeinde Schleusegrund)

·         † 03.08.1845, Saalfeld (Gehirnschlag während einer Predigt) 

Theologe, Superintendent, Fürstenerzieher, Literat 

Der in Ernstthal bei Unterneubrunn Geborene ist Sohn des dortigen Forstmeisters, der 1780 verstorben ist. Die Mutter zieht mit ihren vier Kindern zu ihrer Großmutter nach Eisfeld/Werra. Die Familie führt ein sehr armseliges Leben. Selbst die Kinder müssen der Handarbeit nachgehen, um den Lebensunterhalt zu fristen. Besondere Förderung erfährt Friedrich Wilhelm durch den Eisfelder Rektor Werner Krauß. Von 1789 bis 1792 lernt er am Gymnasium Schleusingen und erfährt von dem bedeutenden Professor Walch eine besondere Unterstützung in geistiger und materieller Hinsicht. 1795 ist er Hauslehrer bei der Familie Gotthelf Greiner in Limbach, 1796 in Wallendorf. 1800 ist er Student der Philologie in Leipzig. Im gleichen Jahr veröffentlicht er unter dem Pseudonym F. Laodes „Erzählungen aus dem Reiche der Wirklichkeit und Phantasie“. Ab 1801 gründet er die „Chronik für Franken“, die jedoch nur zwei Jahre erscheint. 1802 erhält er eine Anstellung als Pfarrer in Weitersroda. Die herzogliche Familie beruft ihn als Hauslehrer für den Erbprinzen Georg (bis 1816), Seit 1805 ist er Frühprediger und Religionslehrer in Hildburghausen sowie Vikar in Häselrieth. Er entwickelt sich zu einem der geistvollsten Gäste am Herzogshof und beeinflusst wesentlich das geistige Klima der Residenzstadt. Er verfasst zum Abschied Prinzessin Thereses 1810 das bei Perthes in Gotha gedruckte Drama Gunnal und Lina (Lossinsche Jugendschrift Gunnal und Lina, eine Lieblingslektüre der Prinzessin). Er ist Nachfolger Kühners (1811) als Hofdiakon und unterstützt Geschädigte der Völkerschlacht bei Leipzig. Ab 1815 zum 300-jährigen Reformationsjubiläum ediert er Lutherschriften: Dr. Martin Luthers deutsche Schriften, teils vollständig, teils in Auszügen. Ein Denkmal der Dankbarkeit des deutschen Volkes im Jahre 1817 zur würdigen Feier des dritten Jubelfestes der protestantischen Kirchen herausgegeben von Fr. Wilh. Lomler, Hofdiakonis in Hildburghausen. Gotha, in der Beckerschen Buchhandlung 1816 – 1817 in 3 Bänden (mit zusammen 95 1/2 Bogen und 4 Kupfern). 1818 Übernahme der Waisenhauspfarrei in der Hildburghäuser Neustadt. 1819 Superintendent in Heldburg, Hier verfasst er 1822 seine „Fabeln in vier Büchern“ Mitarbeiter mehrerer (literarischer) Zeitungen, u. a. der Dorfzeitung. 1829 Übernahme der Superintendentur und Hofpredigerstelle in Saalfeld. 24.06.1830 – zur Säkularfeier der Augsburgischen Confession wird er von der Universität Jena mit der Würde eines Doktors der Theologie geehrt.

 

Drum links, zwei drei!

Drum links, zwei drei!

Wo dein Platz, Genosse, ist!

Reih dich ein in die Arbeitereinheitsfront,

weil du auch ein Arbeiter bist.“

Die Fernsehnachrichten vom 24. April 2018 hat doch sicherlich den ergreisten und nicht mehr so deutlich sehenden Kämpfer der ostdeutschen Einheitsparteifront ideologisch Mut gemacht. Ihm wird sicherlich wieder warm um die Kampfesbrust. Und mutig stehen sie in Eisenach in der ersten Reihe hinter einem nicht billigen Agitationstransparent und schauen trutzig in die Kameras, richtig heldenhaft. Der Anführer der links-links-grünen Landesregierung, der tapfere Bodo, der die Nachfolgepartei der SED salonfähig machen will. Und neben ihm Wolfgang Tiefensee, der Wirtschaftsminister, aus der anderen Arbeiterpartei, die ihre Mitglieder ebenfalls mit Genosse anspricht.

Opel ist nicht mehr zu retten, das erklärten Analysten schon vor Jahren sehr deutlich. Was kommt? Der tapfere Bodo wird sich wieder - wie vor reichlich 25 Jahren in den Hungerstreik begeben und tapfer in die Kameras schauen. Und er weiß, die Schuld an diesem Desaster tragen immer die anderen.

Übrigens, kein Mitglied dieser linken Landesregierung fährt Opel. Große Wagen von BMW, AUDI und BENZ sind es. Bodo leistet sich ein Kabinettstückchen:

BMW 750 Ld x Drive, ein Diesel mit einem Kohlendioxidausstoß von 169 g/km mit mickrigen 400 PS. Eine richtige Dreckschleuder. Übrigens von 100 Dienstwagen der Ministerien sind nur 16 von Opel. Ein Schelm ist, wer daraus ableitet, dass die Landesregierung kein Vertrauen in Opel hat.
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