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Mangocreme mit Früchten

Man wirft keine Steine auf unreife Mangos 

               (Haitianisches Sprichwort in der Bedeutung von:
                              Alles hat seine Zeit und Ungeduld hilft oft nicht.
                              Man wartet, bis die Mango reif ist und
                              holt sie erst dann vom Baum) 

Eine fruchtige Mango mit wissenschaftlichem Namen Mangifera indica bedarf nicht des modischen Koch-Schnickschnacks. Was HJS an dieser Frucht begeistert, ist der unverfälschte frische Eigengeschmack, der nicht überdeckt werden sollte. Den zusammen gepanschten Tüten-Cremes haben wir nicht den Kampf angesagt, wir lassen sie links liegen und kaufen sie nicht mehr. 

„Indica“ deutet auf das Herkunftsland Indien hin, aber auch in Borneo ist die Mango seit alters her bekannt. Heute wird die aus dem tropischen Regenwald stammende Frucht weltweit in warmen Regionen angebaut. Die zu den Sumachgewächsen gehörende Mangifera hatten im 15. Jahrhundert portugiesische Seefahrer nach Europa gebracht. Die immergrüne Mango kann immerhin eine Kronenhöhe von 45 Metern haben und eine Breite von 10 Metern. Das ist gigantisch. Man muss sich vorstellen, dass heute in der Welt etwa 40 Mio. Tonnen Mango erzeugt werden. Spitzenreiter ist das mehr als eine Milliarde Einwohner zählende Land Indien mit etwa 15 Mio. Tonnen. Selbst in Europa wird die bis zu zwei Kilogramm wiegende Frucht erfolgreich kultiviert – in Spanien an der Costa de Sol und auf den Kanaren. Die Mango tritt in unterschiedlichsten Formen auf und 1000 Sorten sind von ihr bekannt. Sie haben – entsprechend ihres Reifegrades und ihrer Art – unterschiedlichste Farben und sind oft mehrfarbig (grün – gelb – rot) mit schönen Farbverläufen. Für viele Leute war und ist es immer eine Frage, wann ist die Frucht tatsächlich reif und wann hat sie das beste Aroma. Im Einkaufsmarkt sieht HJS nur immer, dass die Kunden an der empfindlichen druckempfindlichen Frucht herumfingern, im angeblich hygienebewussten Deutschland. Es gibt ein deutliches Zeichen der Reife: Auf der Frucht sind 1 bis 4 Millimeter große schwarze Punkte zu erkennen. Gerade die Früchte, die wegen der Punkte von den Kunden abgelehnt werden, schmecken vorzüglich. Unreife Früchte werden in Asien als Salat oder als Gemüse gegessen. 

Welche Desserts man aus Mango herstellen kann? Mango-Cremes, aber auch Saft, Kompott, Eiscremes, Chutneys. Gepriesen wird sie weltweit wegen ihres Vitamin-A-Gehalts. Sie hat damit einen hohen Gesundheitswert, vor allem ist sie wirkungsvoll gegen Infektionen und Erkältungen. Mango ist aber auch ein Heilmittel für Darm, Herz, zum Blutungsstoppen und für das Gehirn. Aus dem Mangosamen wird ein sehr wertvolles Pflanzenöl gewonnen, das auch für die Schokoladen- und Margarine-Herstellung unverzichtbar ist. Nicht umsonst wurde sie vor mehr als 3000 Jahren im Hinduismus als „Götterspeise“ verehrt. Auch für „Nichtgläubige“ ist sie göttlich.


Zutaten

  1          Mango (groß)
        ½          Zitrone
          Zucker (nur dazugeben, wenn die Süße der Frucht nicht ausreicht)
         2 cl      Orangen-, Aprikosenlikör o. ä.
     100 g       Früchte (frische Erdbeeren oder Himbeeren)
            1      Prise Cayennepfeffer 

Zubereitung

1. Die Mango wird geschält und das Fruchtfleisch vom Kern geschnitten. Das Fruchtfleisch wird mit dem Saft einer halben Zitrone püriert.

2. Die Sahne wird steif geschlagen und in eine Schüssel gegeben. Unter die Sahne werden das Mangopüree, der Orangenlikör und eine kleine Prise Cayennepfeffer gehoben.

3. Die Mangocreme wird in Dessertschalen gefüllt, mit klein geschnittenen Erdbeeren oder Himbeeren garniert und vor dem Servieren im Kühlschrank aufbewahrt.

Der Mann, der den Berg abtrug, war derselbe, der anfing, kleine Steine wegzutragen.
(Konfuzius
551 v. Chr. – 479 v. Chr.
chinesischer Philosoph)
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