Eine Seite für Hildburghausen

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Wir würden uns freuen, wenn Sie hier Ihre Meinungen den Hildburghäuser Bürgern mitteilen!

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Name:Carolin Philipps
Zeit:27.10.2012 um 16:04 (UTC)
Nachricht:Ich bin sehr froh, dass sich diese Bürgerinitiative gebildet hat. Vor über 200 Jahren bekam die "Dunkelgräfin" das Versprechen, dass sie in Hildburghausen geschützt vor Verfolgungen leben durfte. Dieses Versprechen haben die Hildburghausener auch nach ihrem Tod gehalten, bis heute durch alle politischen Systeme hindurch. Es ist zu wünschen, dass ihre Ruhe im Grab auch über das Jahr 2012 hinaus bewahrt bleibt und ihr Skelett nicht den Blicken von Millionen neugieriger Menschen ausgesetzt wird.Das hat sie nicht verdient.

User: dunkelgraefinhbn
dunkelgraefinhbn
Offline
Zeit:18.10.2012 um 05:33 (UTC)
Nachricht: Liebe streitbare Bürgerinitiative,


ich stamme zwar nicht aus Hildburghausen, interessiere mich aber sehr für dieses Thema. Wie schnell kann man sich an eine Sache gewöhnen, hier ist es Eure Homepage. Es vergeht beinahe kein Tag, an dem ich nicht auf sie klicke.Ihr seid keine Profis, aber das habt Ihr neben Eurer täglichen
Arbeit wirklich im Griff und auch ordentlich gestaltet. Gratulation!

Neulich habe ich zu Frau Schwamm gesagt, dass Ihr mir vorkommt, wie das "Fähnlein der sieben Aufrechten" (frei nach Gottfried Keller).
Das stimmt inzwischen nicht mehr. Hunderte Bürger, nicht nur
Hildburghäuser, stehen hinter Euch. Auch wenn Männer in der
Initiativgruppe sind, die Frauenpower gefällt mir und Euer Einsatz
für Euer Hildburghausen. Zeigt es Euren Gegnern klar und deutlich.

Die Legendenbildung hat doch in diesem Zusammenhang schon längst
begonnen. Hat doch nicht ein gewisser HS-HBN oder einer mit dem
Allerweltsnamen Müller schon im Internet und in der Presse
verbreitet, dass andere Leute hinter Euch stehen.

Macht den Leuten Eure Web-Adresse www.dunkelgraefinhbn.de
bekannt. Manche haben keinen Computer, die haben aber Kinder, Enkel,
Verwandte und Bekannte. Zeigt ihnen deren Inhalt.

Einen Wunsch hätte ich noch, denn ich weiß, dass Ihr streitbar
seid. Steht zueinander, denn die Verunglimpfungen nehmen mehr und mehr
zu, aber darüber wird sicherlich noch sehr ernsthaft zu reden sein.

Vermutlich gibt es gegenwärtig mehr Fragen als Antworten zum Thema.Könntet Ihr nicht eine "Frage- und Antwortseite" einrichten, die
einzelne User beantworten, die zum Thema kundig sind?

Viele Grüße von
Brigitte Schüler
Kommentar:Ja, wir werden demnächst ein offenes Form einrichten. Danke für Ihren Beitrag.
Viele Grüße Ines

Name:Siggi Rommeiß
E-Mail:srommeissweb.de
Zeit:12.10.2012 um 06:17 (UTC)
Nachricht:Das Grab am Wald

Viele kennen es schon Jahre ,
das Grab am Waldesrand.
Die Königstochter – Gott bewahre,
dort ihre ewige Ruhe fand .

Die Ruhe gilt es zu erhalten ,
gegen geplantes Teufelswerk .
Den Mythos wollen wir verwalten ,
für Totenruh am grünen Berg .

Der Wunsch von Madame Royal,
ihre Grabesruh zu schützen ,
ist den Hildburghäusern nicht egal,
die Proteste mögen nützen .

Siro

Name:Ulrich Göpfert
E-Mail:ulrich.goepfertkabelmail.de
Zeit:11.10.2012 um 21:32 (UTC)
Nachricht:Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte nur noch einmal, wie in meiner Fotoreportage bereits angegeben, den Satz wiederholen:
"Nur das
ungelöste Rätsel birgt noch geheimnisvollen, verwunschenen Zauber
wie das einsame Grab am Schulersberg“. Das ist und bleibt meine Meinung dazu!

Einen freundlichen Gruß sendet aus der Nähe von Coburg
Ulrich Göpfert
Freier Journalist


User: dunkelgraefinhbn
dunkelgraefinhbn
Offline
Zeit:11.10.2012 um 19:05 (UTC)
Nachricht:Sehr geehrte Damen und Herren,

auch als Nicht-Hildburghäuser Bürger möchte ich Ihnen meinen unmaßgeblichen Beitrag zum Versuch der aktuellen Herkunftsbestimmung der „Dunkelgräfin“ zustellen.

Da von den Befürwortern des Öfteren das Argument des öffentlichen Interesses und des Imagegewinns für die Stadt Hildburghausen ins Feld geführt wird, soll dieser Aspekt einmal betrachtet werden. In der Tat ist mit einem gestiegenen mittelfristigen Interesse im Land an der Stadt Hildburghausen, seiner geschichtlichen und gegenwärtigen Bedeutung zu rechnen. Dieses aber nur dann, wenn sich die royale Herkunft bestätigen sollte. Man sollte sich aber auch mit der Situation vertraut machen, die dann eintritt, wenn ein solcher Nachweis nicht gelingen sollte. Es würde eine Ernüchterung in breiten Kreisen der Bevölkerung zu erwarten sein. War in der vergangenen Zeit des Nichtwissens, des Vermutens ein stetiges Interesse mit dieser brisanten Frage verbunden. Wie viele Veröffentlichungen sind erschienen, für wie viele Menschen war diese Mystik um die beiden Personen eine anziehende Problematik, die auch der Stadt Hildburghausen außerordentlich nützlich war. Und dennoch wies die Grabstätte zeitweise ein unwürdiges Bild auf. Nun stellen Sie sich vor, das Ergebnis der geplanten Untersuchung würde die blaublütige Abstammung nicht belegen können. Innerhalb weniger Jahre wäre der Mythos um die Dunkelgräfin verloren. Wer sollte dann noch die Grabanlage pflegen?

Dem Mitteldeutschen Rundfunk geht es – wie allen TV-Sendern - um die Einschaltquote, also eine kurzfristige „Bereicherung“ des Sendeprogramms. Glaubt denn wirklich jemand ernsthaft, dass sich im Falle einer Negativ-Analyse später noch irgend eine Institution (MDR, Landesregierung, Landratsamt) um diese Angelegenheit kümmern wird?

Meine Meinung lautet: Finger weg, hier haben sich die Abgeordneten der Stadt Hildburghausen verführen lassen. Einer kurzfristigen Kampagne willen muss man nicht den Mythos einer regionalen Besonderheit opfern.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Mey

Die meisten Deutschen haben nur ein Gebet: Herr, unsere tägliche Illusion gib uns heute.

Gustav Ernst Stresemann, 1878 - 1929, deutscher Politiker und Staatsmann der Weimarer Republik
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