Eine Seite für Hildburghausen

Straßennamen

 

Lieber Besucher unserer Homepage, 

wir haben die Idee, die Straßennamen unserer Heimatstadt Hildburghausen mit seinen Ortsteilen in den Blickpunkt zu rücken. Das ist ein schwieriges Unterfangen und die Mithilfe vieler Interessenten ist sehr willkommen. Wir haben einen Sponsor gefunden, der für besonders fleißige Mitarbeiter einige Bücher zu Hildburghausen bzw. zu Südthüringen spendiert. Wenn Sie es wünschen, wollen wir auch gerne Ihren Namen im Quellennachweis vermerken. 

Ihre Nachricht senden Sie bitte an:  

Ines.schwamm@gmx.de

oder

salier.hj@t-online.de  

Vorab sagen wir ein herzliches Dankeschön für Ihre Mithilfe! 

 

Straßennamen der Stadt Hildburghausen 

Zusammengestellt von Ines Schwamm und Hans-Jürgen Salier  

(Unterstreichungen = heutiger Straßenname)
 

Afanasi-Lapschow-Straße          s. Am Poststück 

Akazienweg
Seit 21.08.1996. Im Wohngebiet Waldstadt 

Allee    s. Obere Allee, Untere Alle
Einst Fußweg auf dem ehemaligen Stadtgraben. 1811 vom Marienplatz (heute: Goetheplatz) bis Hirschplatz (heute: Puschkinplatz). Im Dritten Reich Umbenennung der Oberen Allee (GoetheplatzNonneplatz/Schleusinger        Str.) in Adolf-Hitler-Straße.

Am Backsteinfeld
Seit 1992. Zwischen Forstweg und Ahornweg (bis Eingang Zentralfriedhof), Backsteinfeld. Seit 1800 Flurbezeichnung, abgeleitet von den dort befindlichen Tongruben und Ziegeleien. 

Am Baurangen (OT Häselrieth) 

Am Buchweg
Verbindungsstraße Schleusinger Straße und Friedrich-Fröbel-Straße.

Am Feldrain
Verbindungsstraße: zwischen Am Goldbach und Unter den Weinbergen (Siedlung)

Am Feuerteich
1995. Rad- und Fußweg am Feuerteich.

Am Friedhof
Verbindungsstraße: Schleusinger Straße zum Oberen Kleinodsfeld/Am   Stadtrand.

Am Gemeindeberg (OT Birkenfeld) 
1992. Nach einer alten Flurbezeichnung aus dem 18. Jahrhundert benannt.

Am Goldbach
Zwischen Unteres Kleinodsfeld – unterbrochen vom Ernst-Thälmann-Platz -  über die Hertelstraße hinaus Teil der "Siedlung“, um 1900 besiedelt (s. auch Goldbachstraße), benannt nach dem Goldbach, eigtl. Gollbach, der vom Stadtwald über die Gemauerten Teiche bis zur Weitersrodaer Straße floss.

Am Grieß
Verbindungsstraße Häselriether Straße und Römhilder Straße.

Am Georgeneck
1994. 

Am Hechtteich
Verlängerung der Hertelstraße. 

Am Hofweg 

Am Hohen Gericht
1995. Gemeindestraße: Verbindungsstraße zwischen Weitersrodaer Straße        und Wiedersbacher Straße.

Am Kleinodsfeld (OT Häselrieth) 

Am Krautberg
Abzweig an der Coburger Straße. 

Am Kümmelhag
Abzweig Am Friedhof. 

Am Mühlrangen (OT Häselrieth)
1994 

Am Münzrangen           s. Clara-Zetkin-Straße

Am Poststück
Verbindungsstraße: Waldstraße und Dr.-Human-Straße. 

Am Römersbach
24.07.1996. Weg zwischen der Wohnanlage am Römersbach und der Wohnanlage in der Geschwister-Scholl-Straße (ehemalige   Messerschmiede). 

Am Sandberg 

Am Schlossberg
Verbindungsstraße: zwischen Markt und Johann-Sebastian-Bach-Platz.

Amselweg (Stadtteil Häselrieth und Hildburghausen)
Gemeindestraße: Zwischen Häselrieth bis Einmündung auf die Waldstraße mit Anbindung an die Karl-Liebknecht- bzw. Rosa-Luxemburg-Straße. 

Am Spittelbach
Verbindungsstraße: Eisfelder- und Weitersrodaer Straße sowie Coburger Straße.

Am Stadtberg
Verbindungsstraße: Marienstraße und Kanonenweg.

Am Stadtrand
Um 1930 werden erste Häuser errichtet, anfangs Saarstraße benannt (Benannt nach dem 1920 im Ergebnis des Versailler Vertrages aus dem Deutschen Reich ausgegliederte „Saargebiets“. Das Mandatsgebiet unterstand dem „Völkerbund“. Mit einer Volksabstimmung wurde es 1935 dem Deutschen Reich eingegliedert. Anlässlich des Ereignisses bekommt die Straße den Namen.) Nach 1945 Umbenennung in Am Stadtrand. 

Am Stirnberg (OT Birkenfeld)

Am Torbogen
1995. Verbindungsstraße: zwischen Unterer Marktstraße und Johann-     Sebastian-Bach-Platz.

An der Galgenspitze
19.02.1997. Verbindungsstraße: zwischen der Straße Roter Hügel und der Wiedersbacher Straße.

An der Tongrube
1995. Verbindungsstraße: zwischen Ziegeleiweg und Forstweg.

Apothekergasse
Verbindungsstraße: zwischen Markt und Nonneplatz/Schleusinger Straße. Früher Nonnengasse genannt, nach dem Kloster Veilsdorfer Terminierhaus in der ehemaligen Stadtapotheke (heute: Kaufhaus).

 Armin-Human-Straße
1995. Verlängerung Buchweg, hinter EDEKA-Markt.

Asternweg
Abzweig von der Häselriether Straße.         

August-Bebel-Straße (OT Häselrieth)           

Bachplatz         s. Johann-Sebastian-Bach-Platz 

Bachstraße       s. Johann-Sebastian-Bach-Straße 

Bäckergasse
1995. Straße zwischen Hinter der Mauer und Salzmarkt. 

Becher(s)gasse
Verbindungsstraße: zwischen Untere MarktstraßeHäfenmarkt. 1521erstmals erwähnt.

Bergerscher Privatweg   s. Friedensstraße

Bernhardsbach (OT Häselrieth)
Abzweig Kehrweg.

Bernhardstraße             s. Friedrich-Rückert-Straße

Birkenfelder Straße
Abzweig Coburger Straße nach Birkenfeld

Birkenweg
Seit 21.08.1996. Im Wohngebiet Waldstadt.

Bismarckstraße             s. Schleusinger Straße

Charlottenstraße           s. Clara-Zetkin-Straße

Clara-Zetkin-Straße
Um 1950. Straße zwischen Puschkinplatz und Coburger Straße (am Kanal, Schlosspark). Nach der Schließung des Alten Friedhofs 1820 wird 1891 die neue Verbindung zwischen Helenenstraße und Coburger Straße hergestellt. Diese Verbindung erhält den Namen Charlottenstraße. Sie wird nach der Erbprinzessin Charlotte, der späteren Herzogin Paul von Württemberg,einer Wohltäterin der Stadt, benannt. Nach 1901 fallen die Bezeichnungen Am Münzrangen und Allee weg, und der gesamte Straßenzug erhält den Namen Charlottenstraße Auch im Dritten Reich behält die Straße ihren Namen. Erst in der DDR-Zeit wird die Straße umbenannt nach Clara Zetkin,   der Begründerin der deutschen und internationalen proletarischen Frauenbewegung. 

Coburger Straße
Oberer Teil Vor dem obern Thor, 1682 Straße auf Coburg. Begradigung erfolgt nach 1820, nachdem der Alte Friedhof aufgehoben wird, 1891 Anbindung Charlottenstraße (Clara-Zetkin-Straße), ab 1960 (?) Wilhelm-Pieck-Straße, benannt nach dem 1. Präsidenten der DDR.

Dachsweg (OT Wallrabs)
Gemeindestraße: Im Wohngebiet Am Weinberg, Einmündung zum Fuchsweg.

Dammstraße 
Abzweig Coburger Straße zum ehemaligen Schrauben- und Normteilewerk, heute Gewerbegebiet „Schraube“.

Dorfplatz (OT Birkenfeld) 

D.-Dr.-Moritz-Mitzenheim-Straße           s. auch Geschwister-Scholl-Straße
1991, zum 100. Geburtstag des ersten evangelischen Landesbischofs Thüringens und Ehrenbürgers der Stadt Hildburghausen, Dr. Moritz Mitzenheim, benannt. Goetheplatz bis Kreuzung Schleusinger Straße.

Dr.-Theodor-Neubauer-Straße
Verbindungsstraße Waldstraße und Dr.-Human-Straße (zur Schleusinger Straße).

Dr.-Wilhelm-Külz-Straße
1950. Schleusinger Straße bis Puschkinplatz. Bis 1877 Teil In der NeustadtFriedrichstraße benannt nach dem letzten Herzog von Sachsen- Hildburghausen. Die Straße verlief von der katholische Kirche bis zum heutigen Puschkinplatz. Verbindungsstraße: Schleusinger Straße bis katholische Kirche kommt nach Straßensanierung (1901) zur Friedrichstraße.
 

Drosselweg (OT Häselrieth)
Verbindungsstraße: Bernhardsbach und Amselweg. 

Eibenweg
21.08.1996. Im Wohngebiet Waldstadt.

 Eisfelder Straße
Vor dem oberen Thor“, nur wenige vorhandene Häuser (heutiges Gasthaus "Zum Weißen Schwan", Anwesen Blechschmidt); um 1400 Am Steinweg,bis zur heutigen Winzergasse, „Auf dem Baum Garten“, Heßberger Weg, um 1421 – 1426 – ca. 1890 nach Bau einer Kapelle „Auf der Kapelle“, dann Eisfelder Landstraße, Eisfelder Straße.

Eishäuser Straße (OT Birkenfeld)

Elsternweg
25.09.1996. Straße zwischen Straße der Jugend und Rudolf-Breitscheid- Straße.

Erlenweg 

Ernst-Thälmann-Platz
Um 1949 schon erwähnt. Benannt nach dem 1944 in Buchenwald ermordeten ehemaligem Reichstagsabgeordneten und Vorsitzenden der KPD.

Fichtenweg
21.08.1996. Im Wohngebiet Waldstadt. 

Finkenmühlenweg (OT Birkenfeld)
25.09.1996. Vom Dorfplatz zur Finkenmühle.

Finkenweg
Verbindungsstraße: Unteres Kleinodsfeld und Ludwig-Jahn-Straße.

Forstweg
Verbindungsstraße: Schleusinger Straße und Oberes Kleinodsfeld. Einst Schleifweg, vom Römersbach zum Backsteinfeld führend.

Friedensstraße
Ehemaliger Weg zum Wohnhaus des Stadtbaumeisters August Berger   (Bergerscher Privatweg), Nach Bau eines Wohnkomplexes zur DDR-Zeit, Umbenennung in Friedensstraße.

Friedensweg
Verbindungsstraße: Am Godbach und Unter den Weinbergen. 1921 als   Hasenweg erwähnt.

 Friedhof            s. Am Friedhof

 Friedrich-Rückert-Straße
1858 Bahnhofstraße, 1901 Bernhardstraße, 1937 Straße der SA, 1949 wieder Bernhardstraße, Leninstraße, 1990 Friedrich-Rückert-Straße.


Friedrich-Sickler-Straße
1995. Verbindungsstraße: zwischen Schleusinger Straße und Am  Backsteinfeld.

Friesenstraße
Verbindungsstraße: vom Oberen Kleinodsfeld über Max-Michaelis-Straße zum Ernst-Thälmann-Platz.

Fuchsweg (OT Wallrabs)
Gemeindestraße: Im Wohngebiet Am Weinberg.

Gartenstraße (OT Wallrabs) 

Gartenstraße (ehemals in Hildburghausen (s. Gerbergasse)

Georgstraße     s. Geschwister-Scholl-Straße und D.-Dr.-Moritz-Mitzenheim-Straße.

Gerbergasse
Geschwister-Scholl-Straße (Kreuzung an der Waldstraße) zum Puschkinplatz (führt teilweise parallel zur Rosengasse), ehemaliger Teil Gartenstraße, die im Zuge der Gemeindegebietsreform der Gerbergasse zugeteilt wird.

Geschwister-Scholl-Straße
1811 vom Kehrweg bis Kreuzung Schleusinger Straße als Bauhofgasse benannt. 1877 Georgstraße (vom heutigen Goetheplatz bis Kehrweg),   benannt nach Herzog Georg II. v. Sachsen-Meiningen-Hildburghausen. Nach 1945 Umbenennung in Geschwister-Scholl-Straße. 1991 Teilung: Goetheplatz bis Kreuzung Schleusinger Straße = D.-Dr.-Moritz-Mitzenheim- Straße, ab Kreuzung Schleusinger Straße bis Kehrweg = Geschwister- Scholl-Straße).

Goetheplatz
1426 Vor dem Oberen Tor, ca. 1811 Viehmarkt, 1877 Postplatz, 1901 Marienplatz, benannt nach Herzogin Marie von Sachsen-Meiningen, 1938 Adolf-Hitler-Platz, nach 1945 wieder Marienplatz, ab 1949 Goetheplatz.  

Goldbachstraße
Teil der Siedlung, nach 1900 besiedelt. Verbindungsstraße: zwischen Weitersrodaer Straße und Kreuzung Unteres Kleinodsfeld/Am Goldbach.(s. auch Am Goldbach).

Goldbergweg
Abzweig Weitersrodaer Straße führt auf die Wiedersbacher Straße Besiedlung um 1930. Ehemaliger Verlauf der Wiedersbacher Straße bis 1872.

Hafengasse      s. Häfenmarkt

Häfenmarkt
Gebiet Stadtmuseum bis Hofbäckersgasse, 1659 erwähnt als Hafen-Gass, der untere Teil wird kurze Zeit auch Darr-Gasse genannt.

Hasenweg
1949 erwähnt.

Häselriether Straße
B 89 bis Kreuzung Römhilder Straße/Friedrich-Rückert-Straße.

Heimstättenweg                        s. Rudolf-Breitscheid-Straße

Heimstraße
Unweit Gerbergasse, von Geschwister-Scholl-Straße abzweigend. 1898 benannt nach Minister von Heim.


Helenenplatz
Platz zwischen Theater und Kanal. 1892 benannt nach Freifrau von Heldburg, 3. Gattin von Herzog Georg II. v. Sachsen-Meiningen, Förderin des Theaters und der Kultur in Hildburghausen. 

Helenenstraße
1896. Benennung nach Freifrau v. Heldburg, nach Fertigstellung des Neuen Technikums. Abzweig heutige Clara-Zetkin-Straße zum Helenenplatz (Theater, östliche Seite des Schlossparks und Kanals). Im Dritten Reich Umbenennung in Ritter-von-Stransky-Straße. Der einstige am Technikum studierende Nationalsozialist v. Stransky kommt beim Hitlerputsch gegen die Regierung Stresemann am 08./09.11.1923 beim Marsch zur Münchner   Feldherrenhalle ums Leben.).

Hertelstraße
Verbindungsstraße: zwischen Am Goldbach (vom Hechtteich). Benannt nach Prof. Dr. Ludwig Hertel (1859 – 1910).

Heßberger Straße
Verbindungsstraße: OT Birkenfeld (ab Dorfplatz) bis Eisfelder Straße.

Hinter der Mauer
Zwischen Bertholdstor – Nonneplatz/Stadtmuseum Alte Post – Malzhaus (parallel zur Unteren Allee (Parkplatz auf dem Gelände des ehemaligen Druckhauses Offizin Hildburghausen).

Hindenburgplatz            s. Puschkinplatz

Hindenburgweg
Seit 1913 Verbindungsstraße: zwischen Bahnhof und Häselrieth (unterhalb der Ladestraße).

Hirschplatz       s. Puschkinplatz

Hirtengässchen
1995. Weg zur Weitersrodaer Straße und Goldbachstraße:

Hofbäckersgässchen
Verbindungsstraße: zwischen Untere Marktstraße und Häfenmarkt:

Hofbüttnersgässchen
Verbindungsweg vom Markt (ehemaliges Gasthaus "Fränkische Leuchte")zur Johann-Sebastian-Bach-Straße:

Immanuel-Kant-Platz
1995. Platz Bürgerschul-Palais, Christuskirche, ehemaliges Altes Technikum.

Johann-Sebastian-Bach-Platz
ehemaliger Schlossplatz

Johann-Sebastian-Bach-Straße
Zwischen Christuskirche und Johann-Sebastian-Bach-Platz, parallel zu Obere Marktstraße/Markt, früher Pfarr-Herren-Kirchgasse, seit 1780 Schlossgasse, um 1950 Johann-Sebastian-Bach-Straße.

Joseph-Meyer-Straße
Verbindungsstraße: zwischen Schleusinger Straße und Waldstraße. Namensgebung um 1930 nach dem Verleger und Chef des   Bibliographischen Instituts.

Jungviehweide 

Kaltenbronner Weg
Gemeindestraße – 1992. Verbindungsstraße: im Gewerbegebiet Nord-Ost zwischen der Weitersrodaer Straße und der Am Hohen Gericht und der Wiedersbacher Straße.

Kaltenbronn 1429 im Stadtbuch I erwähnt. Ehemaliger Verbindungsweg zwischen dem Ort Zwirchenbirkenfeld und dem Gutshof Kaltenbronn (beides heute Wüstungen).

Kanonenweg
Seit dem 18. Jahrhundert werden zwei Wege im Jörgenthal (Georgenthal) Kanonenweg genannt, abgeleitet von Böllerbüchsen, die bei Hoffesten, Feierlichkeiten usw. als Salut abgefeuert werden.


Karl-Liebknecht-Straße
Verbindungsstraße: zwischen Schleusinger Straße und Waldstraße/Römersbach. Der letzte Häuserblock Richtung Waldstraße zählt             bis Namensgebung zur Rosa-Luxemburg-Straße.

Karl-Marx-Straße (Obere, Untere)          s. Obere, Untere Marktstraße 

Kehrweg (OT Häselrieth)
Der Kehrweg wird im St.-Lorenz-Zinsregister als Querweg bezeichnet.

Kirchstraße (OT Häselrieth) 

Kleinodsfeld      s. Oberes und Unteres Kleinodsfeld 

Knappengasse
Obere Marktstraße bis Bertholdstor. Name von dort einst lebendenTuchknappen abgeleitet.

Külzstraße     Dr.-Wilhelm-Külz-Straße

Krumme Hohle
1995. Verlängerung Krumme Hohle zur Rudolf-Breitscheid-Straße.

Lärchenweg
21.08.1996. Im Wohngebiet Waldstadt. 

Leninstraße      s. Friedrich-Rückert-Straße

Ludwig-Jahn-Straße
Verbindungsstraße: zwischen Max-Michaelis-Straße und Finkenweg, benannt nach dem Turnvater Jahn (1778 – 1852). Seit 1938 im       Einwohnerverzeichnis erwähnt. 

Luisenblick
1995. Straße am Schlosskeller (ehem. Charlottenblick). 2012 im Zuge des Kaufhausbaus am Johann-Sebastian-Bach-Platz (Standort des ehemaligen Schlosses) abgetragen.

Marderwiese (müsste eigentlich Marterwiese heißen)
Gemeindestraße, Wohngebietsstraße von der Einmündung auf die B 89 Friedrich-Rückert-Straße.

Marienplatz       s. Goetheplatz
1949 noch erwähnt.

Marienstraße
Ehemals Veilsdorfer Weg. Einst oft mühsam passierbarer Hohlweg, wird 1825 ausgebaut und nach Prinzessin Maria von Sachsen-Altenburg benannt, Gemahlin des in Hildburghausen geborenen Prinzen/Herzog Georg. Bis 1949 Marienstraße, dann Straße der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft (Kurzbezeichnung: Straße der DSF). Rückbenennung in Marienstraße.

Markt
Zu DDR-Zeiten Marx-Engels-Platz.

Marx-Engels-Platz         s. Markt

Max-Michaelis-Straße
Benannt nach dem Ehrenbürger Max Michaelis, M. ist jüdischer Herkunft. Seit 1924 im Einwohner- und Geschäftshandbuch ausgewiesen. Im Dritten Reich Horst-Wessel-Straße, 1945 wieder Max-Michaelis-Straße.

Meyerstraße     s. Joseph-Meyer-Straße 

Mitzenheimstraße         s. D.-Dr.-Mitzenheim-Straße 

Mohnhäcksweg (OT Häselrieth)
Verlängerung des Kehrwegs.
 

Nelkenweg (OT Wallrabs)
Verbindungsweg zwischen Am Gries und Reinhold-Huhn-Straße

Neustädter Kirchplan
Nach Bau der Waisenkirche (heute: Apostelkirche) wird das Terrain bereits 1774 Neustädter Kirchplan bezeichnet.
 

Neustädter Straße         s. Schleusinger Straße

Nonneplatz
Bis ca. 1877 Teil In der Neustadt, bis 1949 Teil der Bismarck- bzw. Schleusinger Straße, um 1950 Nonneplatz. Ohne Hausnummerierung.

Nonnengasse    s. Apothekergasse

Obere Allee      s. auch Allee

Obere Au
Weg zum Grundstück Bock (ehemals MEHAG).

Obere Braugasse
Verbindungsstraße: zwischen Knappengasse und Salzmarkt.

 
Oberer Kapellenstieg
Zwischen Eisfelder Straße und Coburger Straße (gemeinsam mit Unterer  Kapellenstieg). Teil der ehemaligen Oberen Vorstadt, vermutlich zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert besiedelt, erster Nachweis 1438. 1416 Öberer    Torberg erwähnt, später Auf dem Baumgarten. Von 1421 – 1426 wird von Bürgern am Fuß des Baumgartens eine Kapelle erbaut. 1557 als Kapellplatz erwähnt, um 1877 Bezeichnung Oberer- und Unterer Kapellenstieg.
 

Obere Marktstraße
1682 Obere Straß, 1781 Obere Marktstraße (s. auch Untere       Marktstraße). Zur DDR-Zeit: Karl-Marx-Straße.

Oberer Weinberg (OT Wallrabs)

Oberes Kleinodsfeld      s. auch Unteres Kleinodsfeld
Straße von Unteres Kleinodsfeld/D.-Dr.-Moritz-Mitzenheim-Straße bis Gemauerte Teiche. Um 1920 besiedelt. Kleinodsfeld = kleines Feld.

Papendieks Gässchen
Verbindungsgasse: zwischen Obere Marktstraße und Johann-Sebastian- Bach-Straße.
 

Pelhrimover Straße
21.08.1996. Im Wohngebiet Waldstadt.

Pfarr-Herren-Kirchgasse s. Johann-Sebastian-Bach-Straße

Philosophenweg
Ehemaliger Weg um den Kanal.


Pieckstraße      s. Coburger Straße

Postgässchen
1995. Verbindung zwischen Obere- und Untere Braugasse.

Puschkinplatz
1949 noch als Hirschplatz erwähnt.


Rathausgasse
Verbindungsstraße: Obere Marktstraße und Untere Braugasse. 1781 hinter dem Rathaus.

Rathkestraße    s. Wilhelm-Rathke-Straße

Rehweg (OT Wallrabs)
Gemeindestraße – Wohngebietsstraße im Wohngebiet Am Weinberg, Gemeindestraße Einmündung zum Fuchsweg.

 Reinhold-Huhn-Straße 

Römhilder Straße 

Rosa-Luxemburg-Straße
Seit 1962. Verbindungsstraße: zwischen Schleusinger Straße und Waldstraße. 

Rosengasse
Verbindungsstraße zwischen Geschwister-Scholl-Straße (Kreuzung
Waldstraße) zum Puschkinplatz, Einfahrt Friedrich-Rückert-Straße.

Roter Hügel
1994. Gemeindestraße. Verbindungsstraße: im Gewerbegebiet Nord-Ost  zwischen Weitersrodaer Straße und Am Hohen Gericht und Wiedersbacher Straße.

Rote Leite (OT Wallrabs)
Verbindungsstraße: zwischen Marienstraße bis Obere Gasse.

Rudolf-Breitscheid-Straße
Um 1950. 1920 im Adressbuch als Heimstättenweg ausgewiesen           (Überwiegende Teil der Häuser war städtisch, Arbeiter und Angestellte erhielten dort eine neue Heimstätte).

Sandberghof
Abzweig vom Am Goldbach.


Salzgasse
1659 erwähnt, Höhe Salzmarkt.

Schleusinger Straße
Landesstraße ab Nonneplatz.

Schwierig zu beschreibende Straße, da sie einst einen anderen Verlauf   genommen hat. Sie führt früher vom Unteren oder Römhilder Tor über den    Hirschplatz (heute Puschkinplatz) entlang der Wilhelm-Külz-Straße  zwischen DEM ehemaligen Gesundheitsamt und dem katholischen Pfarramt gerade durch bis zum EDEKA-Markt an der Schleusinger Straße  und weiter als Buchweg durch den Stadtwald nach Schleusingen. Der untere Teil der Schleusinger Straße wird mit Errichtung der Hugenottenkolonie 1713 als Weg angelegt und nennt sich – wie das gesamte Gebiet – In der Neustadt vom sogenannten Neuen Tor (Höhe heutiges Stadtmuseum), später auch als Schleusinger Tor bezeichnet, ab Stadtmuseum bis zur Apostelkirche. 1811 kommen noch einige Straßen in der Neustadt hinzu, und sie wird als Neustädter Straße bezeichnet.   Zwischen 1830 – 1833 bauen 400 schlesische Arbeiter unter der Leitung  von W. v. Wangenheim die Schleusinger Chaussee in ihrem heutigen Verlauf. Als Schleusinger Straße beginnt sie erst am Abzweig des heutigen Ziegeleiwegs. 1895 bekommt der untere Teil des Straßenzugs den Namen  Bismarckstraße. Der obere Teil behält seinen Namen. Ab 1949 heißt der gesamte Straßenzug Schleusinger Straße.

Schlossgasse    s. Johann-Sebastian-Bach-Straße

Schlossplatz       s. Johann-Sebastian-Bach-Platz

Schnettersmühle (OT Häselrieth) 

Schützenhofweg           s. Waldstraße 

Schwabacher Straße
21.08.1996. Im Wohngebiet Waldstadt.

Seminarstraße
Vom Feuerteich bis Dr.-Wilhelm-Külz-Straße. Benannt nach dem 1795   gegründeten Lehrerseminar bzw. Nonne'sches Institut (später Schülerheim).   Verbindungsweg zwischen Schleusinger Straße und Dr.-Wilhelm-Külz-Straße hieß früher Waisenhausgasse.

Seufzerallee
Teil des ehemaligen Philosophenwegs zwischen Kanal und Werra.

Steiler Weg
1995. Weg von der Coburger Straße zum Krautberg.

Straße der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft  s. Marienstraße

Straße der Jugend
Verlängerung der Max-Michaelis-Straße.


Tannenweg
21.08.1996. Im Wohngebiet Waldstadt.

Technikerweg
1995. Straße zwischen Seminarstraße und Geschwister-Scholl-Straße.

Thomas-Müntzer-Straße
Abzweig von Eisfelder Straße in das heutige Gewerbegebiet Nord-Ost. 1950 benannt.
 

Tulpenweg (OT Wallrabs)

Untere Allee     s. auch Obere Allee

Untere Braugasse
Verbindungsstraße: zwischen Knappengasse und Rathausgasse.

Untere Dorfstraße 

Unterer Gemeindeberg (OT Birkenfeld)
1994
 

Untere Marktstraße       s. auch Obere Marktstraße
Zu DDR-Zeit Karl-Marx-Straße.

Unter den Weinbergen 

Unterer Kapellenstieg Verbindungsstraße: Oberer Kapellenstieg zur Coburger Straße 1811 noch unbesiedelt.

Unterer Weinberg
Parallel zum Am Goldbach führende Straße.


Unteres Kleinodsfeld
Verbindungsstraße: zwischen D.-Dr.-Mitzenheim-Straße und Weitersrodaer Straße.

Vorderer Steig (OT Wallrabs)
1994
 

Wacholderweg
21.08.1996. Im Wohngebiet Waldstadt.


Waisenhausstraße        s. Seminarstraße

Waldstraße   Benennung seit 30er Jahre. Weg zum einstigen Schützenhof  (Schützenhofweg, heute Teil der Waldstraße). Straße von Geschwister- Scholl-Straße bis Rosa-Luxemburg-/Karl-Liebknecht-Straße.

Walkmühlenweg
Um 1877 nach der ältesten Mühle der Stadt benannt (Walkmühle bereits 1395 erwähnt). Von 1421 – 1781 Am Kreuz vermutlich einst Pilgerstation oder Marter vorhanden („Gasthaus Zum Kreuz“).

Wallrabser Straße (OT Wallrabs)
Dorfstraße. 

Weitersrodaer Straße
Kreisstraße – Einst Leipziger Straße, führt bis zum Goetheplatz, früher ab Einmündung Winzergasse Weitersröder Weg genannt. Unterer Teil seit 1792 Löwengasse (benannt nach dem "Gasthof Zum Löwen". Verbindungsstraße: Weitersrodaer Straße bis zum Goldbach nach 1810/11 Säuloch. Name geht vermutlich auf den Bürger Betze Seyloch zurück oder weil dass Vieh zum Viehmarkt auf den Goetheplatz geführt wird. Ab 1901Hirtengasse.
 

Wiedersbacher Straße
Landesstraße – 1872 angelegt, besiedelt ab 1900. Frühere Feldbezeichnungen An der Feldkirche, An der Hohen Straße nach  Wiedersbach. Ursprüngliche Wiedersbacher Straße verläuft in der Hohle zwischen Goldbergweg und Wiedersbacher Straße.


Wiesenstraße
Abzweig von Friedrich-Rückert-Straße. Um 1900 als Fabrikstraße angelegt, u. a. Nährmittelfabrik Schellers, Holzfabrik, Rat des Kreises, Abteilung Finanzen. Heute: Verbindungsstraße zwischen Coburger Straße. und Friedrich-Rückert-Straße.
 

Wilhelm-Pieck-Straße    s. Coburger Straße 

Wilhelm-Rathke-Straße
Verbindungsstraße: zwischen Schleusinger Straße bis Waldstraße (Römersbach. 1908 ausgebaut, einst Schleifweg vom Römersbach bis über die Schleusinger Straße zum Backsteinfeld führend, bis Schleusinger Straße sogenannte Hohe Straße. Nach 1930 Benennung nach Harmsen Wilhelm Rathke, 1. Direktor des Technikums.

Winzergasse
Verbindungsstraße: Eisfelder Straße – Weitersrodaer Straße, benannt nach Maurermeister G. Winzer.
 

Würselener Straße
21.08.1996. Im Wohngebiet Waldstadt:

Zetkinstraße     s. Clara-Zetkin-Straße 

Ziegeleiweg
Einst alter Fußweg zur Papendiekschen Ziegelei, früher Teil des Oberen  Kleinodsfelds.

 

Zunftweg
1995. Straße von Marienstraße zur ehemaligen Handwerkskammer.

 Zur Karolinenburg (OT Birkenfeld)
19.02.1997. Umbenennung der Heßberger Straße in Zur Karolinenburg.


Quellen und Literatur 

Diese bislang einmalige Zusammenstellung der Straßenbenennung und Entwicklung der Straßennamen der Stadt Hildburghausen erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und bedarf weiterer Ergänzung. 

Als Grundlage sind folgende Quellen verwendet worden:

- Human: Chronik der Stadt Hildburghausen, 1886, 1909;

- Verzeichnis der nummerierten Häuser, ca. 1781;

- Häuserverzeichnisse 1840, 1877;

- Einwohner- und Geschäftshandbücher aus den Jahren 1909, 1924, 1930, 1938, 1949;

- Festschriften der Stadt Hildburghausen aus den Jahren 1924 und 1974;

- Karten, Stadtpläne und Ansichten von 1682, 1811, 1920, 1924, 1950, 1992

- Abschrift aus dem Lehns- und Zinsbuch von St. Lorenz, 1419 – 1438;

- Krauß: Historie Franconicae der fürstl. Residentz-Stadt Hildburghausen, 1753;

- Stadtführer 1924;

- Beschlüsse des Stadtrats Hildburghausen;

- Mitteilungen und Zeitungsbeiträge von Karl-Heinz Roß;

- eigene Forschungsergebnisse.

 

Heimat ist da, wo ich verstehe und wo ich verstanden werde.
(Karl Jaspers
1883 – 1969
deutscher Philosoph)
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