Eine Seite für Hildburghausen

Holzheuser, Johannes

Holthusius Hilperhusanus

(auch: Holtzheuser) 

  • * um 1523, vermutlich in Holzhausen bei Heldburg
  • † 1598



Magister, Komponist, Theologe, Poet
 

Der Besuch der Latein- oder Ratsschule in Hildburghausen ist nachgewiesen, zur Zeit, als der bekannte Rektor Heinrich Sell (auch: Selanus), der die Schule von 1535 bis 1550 geleitet hat. Holzheuser bekommt ein Lehramt im oberschwäbischen Ravensburg. Ab 1549 studiert er an der Universität Wittenberg Theologie und wirkt danach als Pfarrer in Burgpreppach bei Haßfurt/Unterfranken, Markt Bergel/Mainfranken und zuletzt in Gestungshausen bei Sonnefeld in Oberfranken.  

Neben seiner theologischen Tätigkeit tritt Holzheuser auch als Komponist und Dichter hervor. Nach 1551 hat er eine Reihe für die damalige Zeit bedeutender Musikwerke geschaffen. Unter ihnen sind hervorzuheben: „Compendium cantionum“ (Augsburg, 1567) und „Eine kleine deutsche Musica für die Schülerlein auf dem Lande“ (Nürnberg, 1586), auch Gedichte (lateinische), zudem schreibt er nach der verheerenden Sturmkatastrophe in Hildburghausen (14.09.1572 – 19/20 Uhr) ein ergreifendes und weit verbreitete Poem.



Titel des gedruckten Gedichtes
von Magister Johann Holtzheuser zur Sturmkatastrophe
am 14. September 1572 in Hildburghausen

Ob manche die AfD mögen oder nicht, muss man für sich selbst entscheiden. Sie ist auf alle Fälle ein Kind der Demokratie. Oder ist für manche Politiker oder Möchtegern-Politiker erst Demokratie erreicht, wenn eine politische Gruppierung in das eigene meist unbekannte Parteiraster passt. Das Eigentor folgt auf der Stelle, wenn sich „alle“ mehr oder weniger aus dem Tiefschlaf Erwachten gegen die AfD aufregen oder positionieren. Kapiert es doch: Das ist Wahlkampf für die AfD. Die Wählerwanderung lässt grüßen.
(Gedanke von Schildburg und Hausen, Mai 2016)
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