Eine Seite für Hildburghausen

8. - 13. Jahrhundert

Frühes und Hohes Mittelalter

8./9. Jahrhundert
Die patronymische Namensform - nach dem Namen des Vaters oder eines Familienmitgliedes hergeleiteter Familienname oder Name - sowie Ortsnamentyp auf -hausen lassen auf ein Gründung im Zeitraum zwischen 750 bis 850 schließen. Einige Historiker vermuten, dass sie Siedlungsgründung 824 auf die EDLE HILTIBURG oder die Grafen von WILDBERG zurückgeht. DR. RUDOLF ARMIN HUMAN hat die These vertreten, dass die erste Siedlung auf dem Gelände des heutigen Fachkrankenhauses für Psychiatrie und Neurologie gestanden habe. In jüngerer Zeit geht man davon aus, dass eine planmäßige Neuanlage der Stadt im Umfeld des heutigen Historischen Rathauses erfolgt sei.
Es gibt aber auch einige Quellen, die auf eine Siedlungsgründung Mitte des 6. Jahrhunderts verweisen. Das ist ebenfalls nicht belegbar und bleibt spekulativ.

Die auf einem hochwassersicheren Plateau nahe der Werra gegründete Siedlung besitzt eine günstige Lage an Verkehrsstraßen zwischen Thüringen und Franken bzw. durch das Werratal.

1131 bis 1135
Graf GOTEBOLD II. VON HENNEBERG gründet das Prämonstratenser-Chorherrnstift in Veßra, das in der Folgezeit auf die Entwicklung der gesamten Region Einfluss nimmt
.

4. März 1234
Die früheste Nachricht, dass es einen Ort mit den Namen Hilteburghusen gibt, entdeckt der Historiker OTTO DOBENECKER in einer Urkunde, die in seinem Werk Regesta diplomatica necnon epistolaria Thuringiae (1869 - 1939) aufgezeichnet ist. Hier ist zu lesen, das der Henneberger Graf OTTO VON BOTENLAUBEN u.a. in Hildburghausen liegende Güter an das Stift Würzburg verkauft hat. Hildburghausen ist zu dieser Zeit sicherlich schon eine ansehnliche Siedlung gewesen.



GRAF OTTO VON BOTENLAUBEN.
OTTO I. ALS DICHTER MIT EINEM BOTEN, DEM VON HENNEBERG GEFÜHRTEN 
BURGGRÄFLICH-WÜRZBURGISCHEN WAPPEN UND DER HELMZIER DER TRUCHSESSE VON HENNEBERG.
AUS CODEX MANESSE.

Die heutige Kreisstadt muss sich allerdings damit bescheiden, dass einige der inzwischen eingemeindeten Orte eine beträchtliche frühere Ersterwähnung nachweisen könne: Birkenfeld (814), Wallrabs (908), Pfersdorf (912), Häselrieth (1169), Gerhardtsgereuth (1181) und Neuendambach (Ende des 12. Jahrhunderts). Nur Leimrieth (1317), Bürden (1338) und Weitersroda (1478) werden später ersterwähnt.


Mitte 13. Jahrhunderts
Mit dem Standort des Historischen Rathauses entsteht das Steinhaus, auch Kemenate (domus caminata) genannt, das Zentrum der mittelalterlichen Siedlung zum Schutz und zur Verwaltung. Im Stadtbuch I wird 1325 die Kemenate mit einer Ratsstube im Steinhaus erwähnt. Bei archäologischen Untersuchungen in jüngster Zeit sind Reste des Vorgängerbaus nachgewiesen worden. Es ist davon auszugehen, dass das dreistöckige Steinhaus eine Fläche von 13,4 mal 24 Meter gehabt hat.




SIEGEL DES GRAFEN BERTHOLD III. V. HENNEBERG, UM 1268


 
1270 bis 1305
KONRAD VON WILDBERG ist der Herr über Hildburghausen. Die Siedlung selbst ist ein würzburgisches Lehen. Die Linie der WILDBERGER mit ihrem Stammsitz Schloss Wildberg bei Königshofen erlischt allerdings mit KONRADS Tod im Jahr 1305.




BURGRUINE WILDBERG
Die Burg wurde im 12. Jahrhundert durch die Grafen von Wildberg erbaut. Nach deren Aussterben 1368 fiel sie an das Hochstift Würzburg, dass sie als Amtssitz benutzte, was ihre Zerstörung 1525 im Bauernkrieg zur Folge hatte. Sie wurde nicht wieder aufgebaut, da das Bistum seinen Amtssitz nach Sulzfeld verlegte, und ist seitdem eine Ruine.
Es ist nicht viel, was von der einstigen Herrlichkeit der Burg noch zu sehen ist. Außer einigen Mauerresten, verschütteten Kellergewölben und den Stützpfeilern der Zugbrücke blieb nichts erhalten.

2. März 1286
In einer Urkunde zu Münnerstadt wird die Kirchengemeinde Hildburghausen erwähnt.


© Hans-Jürgen Salier, Chronik der Stadt Hildburghausen, Verlag Frankenwelle und Kleine Chronik Hildburghausen, Salier Verlag


Drum links, zwei drei!

Drum links, zwei drei!

Wo dein Platz, Genosse, ist!

Reih dich ein in die Arbeitereinheitsfront,

weil du auch ein Arbeiter bist.“

Die Fernsehnachrichten vom 24. April 2018 hat doch sicherlich den ergreisten und nicht mehr so deutlich sehenden Kämpfer der ostdeutschen Einheitsparteifront ideologisch Mut gemacht. Ihm wird sicherlich wieder warm um die Kampfesbrust. Und mutig stehen sie in Eisenach in der ersten Reihe hinter einem nicht billigen Agitationstransparent und schauen trutzig in die Kameras, richtig heldenhaft. Der Anführer der links-links-grünen Landesregierung, der tapfere Bodo, der die Nachfolgepartei der SED salonfähig machen will. Und neben ihm Wolfgang Tiefensee, der Wirtschaftsminister, aus der anderen Arbeiterpartei, die ihre Mitglieder ebenfalls mit Genosse anspricht.

Opel ist nicht mehr zu retten, das erklärten Analysten schon vor Jahren sehr deutlich. Was kommt? Der tapfere Bodo wird sich wieder - wie vor reichlich 25 Jahren in den Hungerstreik begeben und tapfer in die Kameras schauen. Und er weiß, die Schuld an diesem Desaster tragen immer die anderen.

Übrigens, kein Mitglied dieser linken Landesregierung fährt Opel. Große Wagen von BMW, AUDI und BENZ sind es. Bodo leistet sich ein Kabinettstückchen:

BMW 750 Ld x Drive, ein Diesel mit einem Kohlendioxidausstoß von 169 g/km mit mickrigen 400 PS. Eine richtige Dreckschleuder. Übrigens von 100 Dienstwagen der Ministerien sind nur 16 von Opel. Ein Schelm ist, wer daraus ableitet, dass die Landesregierung kein Vertrauen in Opel hat.
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